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SEO-Suchmaschinen Optimierung SEM Google Ranking

Methoden der Suchmaschinenoptimierung

Alle Strategien und Arbeitsweisen im Seo Bereich basieren auf der Analyse der Funktionen und Systeme der führenden Suchmaschinen. Google und Co. arbeiten auf der Grundlage von drei Komponenten. Die erste Komponente ist das Agentenprogramm, es ist zuständig für das Sammeln der Daten. Diese Agentenprogramme werden auch Robots, Webcrawler oder Spider genannt. Die zweite Komponente ist das eigene Datenbanksystem der Suchmaschine. In diesem Index werden alle gefundenen Dokumente, beziehungsweise Webseiten sortiert und aufbewahrt. Dieser Datenbestand wird kontinuierlich aktualisiert und bildet die Grundlage für die Beantwortung der Suchanfragen. Die Schnittstelle für die Anfragen der User bildet die dritte Komponente im System. Die Suchmaschinenoptimierung interessiert sich im Besonderen für die Kriterien, nach denen Webseiten als relevant eingestuft werden. Die Regeln und mathematischen Formeln, mit denen die Suchmaschinenbetreiber arbeiten, sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Mit dieser Geheimhaltung soll der Missbrauch des Systems vermieden werden. Aus diesem Grund arbeiten Suchmaschinenoptimierer mit der Rekonstruktion (auch Reverse Engineering genannt) der Techniken. Dabei werden die Methoden und Arbeitsweisen analysiert, um auf der Basis dieser Rekonstruktion die Arbeitsweise der Suchmaschine zu durchleuchten.

Step by Step zum besten Listenplatz


Die erste Maßnahme zur Optimierung einer Webseite besteht in der Produktion von fehlerlosem HTML. Denn diese Standards werden von den Spidern gelesen und interpretiert.

Im zweiten Schritt erfolgt die Auswahl der relevanten Suchbegriffe. Dabei kann man auf die Hilfe von Datenbanken im Internet zurückgreifen. Die besten und wichtigsten Quellen für diese Informationen sind das Google Adwords Keyword Tool, MetaGer und der Web-Assoziator.

Als überholt und nicht mehr relevant gilt heute das Meta-Tag Keyword und die Meta-Tag Description. Da jedoch die Möglichkeit besteht, dass diese Meta-Tags weiterhin als Textauszug in den SERP`s angezeigt werden, sollte in der Suchmaschinenoptimierung auch diese potentielle Chance genutzt werden.

Die klassische Kunst der Suchmaschinenoptimierung


Rein traditionell werden Webseiten auf ein bis zwei Suchworte optimiert. Diese Methode wird „On Page Optimierung“ genannt und orientiert sich streng an den Möglichkeiten zur Optimierung einer Seite anhand ihrer Struktur und ihres Inhaltes. Dazu zählt auch die Optimierung einer Seite durch die Verwendung von „Landing Pages“ oder die Aufsplittung in mehrere Einzelseiten, die jeweils für bestimmte Keywords mit Inhalten gefüllt werden.

Inzwischen kombiniert man die On-Page Optimierung mit der Off-Page Bearbeitung einer Webseite. Dabei geht es um relevante Backlinks, die heute für ein gutes Ranking das erste Mittel der Wahl darstellen. Dabei spielt sowohl die Qualität, als auch die Quantität der Links eine große Rolle. Die Suchmaschinen stufen gute und organisch (also inhaltlich sinnvoll) verlinkte Webseiten als hochwertig ein. Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt der Text des Links. Google legt viel Wert auf die inhaltliche Relevanz dieses sogenannten Ankertextes.

Die akademische Suchmaschinenoptimierung


Die Untersparte der akademischen Suchmaschinenoptimierung beschäftigt sich mit der Bearbeitung von akademischen PDF-Dateien. Die relevanten Suchmaschinen im akademischen Bereich sind vor allem die „Google Scholar“ und CiteSeer.

Zur Optimierung der Dateien werden die traditionellen Methoden der Optimierung angewandt, der Fokus liegt also auf der richtigen Anzahl und Verteilung der Keywords im Text. Eine Ausnahme bilden dabei die Hyperlinks, deren Platz entfällt. An ihrer Stelle werden die Zitationen im PDF Dokument gewertet.

Neue Entwicklungen fordern oft Misstrauen heraus. In der Wirtschaft ist die Suchmaschinenoptimierung seit Jahren etabliert, doch Teile der akademischen Welt gehen bislang noch auf deutliche Distanz zum Konzept der akademischen Optimierung von wissenschaftlichen Inhalten. Die Vertreter der kritischen Fraktion weisen besonders auf die Gefahr des Keyword-Stuffing auf Kosten des wissenschaftlichen Inhalts eines Dokumentes hin.

Doch vielen Kritikern zum Trotz erfährt dieses System auch Zustimmung aus der akademischen Welt, hier wird besonders gelobt, dass die Zitationen eine ideale Möglichkeit zum Ranking darstellen, da es sich dabei um anerkannte Referenzen von akademischen Kollegen handelt.


White Hat und Black Hat Seo – oder die Ethik der Suchmaschinenoptimierung


Die ethischen Regeln in der Optimierung legen fest, dass die Bearbeitung der Webseiten in Hinsicht auf das Ranking voll und ganz nach den Vorgaben der Betreibern der Suchmaschinen geschehen muss. Alle Maßnahmen, die diese Vorgaben nicht einhalten werden zum Suchmaschinenspamming gezählt. Beim Spamming werden die automatisierten Arbeitsprozesse für das Ranking der Suchmaschinen ausgenutzt, um eine Seite auf eine hohe Position in der Trefferliste zu schieben. Um die tatsächliche Nicht-Relevanz dieser Seite zu verschleiern, wird zum Beispiel das Keyword in hoher Zahl in den Text eingefügt. Eine beliebte Methode zur Tarnung ist dabei, die gleiche Farbe für den Schriftgrund wie auch für die Schriftfarbe zu wählen. Eine weitere Black Hat Methode ist die Erhöhung der Relevanz einer Webseite durch die Generierung einer Vielzahl von irrelevanten Links. Sehr streng wird von Google und Co. ebenfalls die Verwendung von automatisierten Umleitungen geahndet. Diese Brückenseiten oder Doorway-Pages sind an eine vorgeschaltete Seite gekoppelt, die mit speziellen und relevanten Keywords versehen ist. Diese Art der Manipulation leitet den Besucher der vorgeschalteten Seite unbemerkt auf eine Brückenseite.

Die Betreiber der Suchmaschinen strafen solche und ähnliche Aktionen mit verschiedenen Sanktionen ab, da sie für die Qualität ihres Angebots verantwortlich sind. Schließlich ist die Effektivität und Qualität des Suchinstrumentes die Basis für die Akzeptanz der User und damit für den ökonomischen Erfolg des Angebots.

Die Linkpyramide


Suchmaschinen wie Google bevorzugen im Ranking einen natürlichen Linkaufbau. Diesen Fakt macht man sich beim Aufbau einer Linkpyramide zunutze. Bei der Analyse einiger erfolgreicher oder großer Webseiten wird deutlich, dass die unteren und zahlreichen Links, als das Fundament, aus einfachen und nicht sehr relevanten Backlings besteht. Im oberen Bereich dominieren die zahlenmäßig unterlegenen, aber an Qualität überzeugenden Links. Aus dieser Anordnung ergibt sich das optische Bild einer typischen Pyramide. Die Spitze der Pyramide vermittelt also das Bild einer vorbildlichen White Hat Seoarbeit. Im Gegensatz dazu besteht das Fundament meist aus Spam-Links oder von Software generierten Links.

Filme, Bilder und Musik sind noch Zukunftsmusik in der Suchmaschinenoptimierung


Es ist heute noch nicht empfehlenswert, den Fokus einer Webseite auf Grafiken und Bilder zu legen. Denn die Suchmaschinen arbeiten auf der Basis von HTML Codes, deshalb indizieren sie keine grafischen Elemente. Aus diesem Grund rentiert auch keine Programmierung, die ausschließlich in Flash durchgeführt wird. Das kann sich aber in naher Zukunft ändern, denn natürlich stellen sich die Suchmaschinenbetreiber auf die neuen technischen Möglichkeiten ein und arbeiten an einer Adaption ihrer Crawler.

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